Die Entscheidung: Ein Textilzelt
Ich kann nicht sagen, dass es ein Kompromiss war, doch zu diesem Zeitpunkt war ein Textilzelt statt einem Hartschalenzelt die perfekte Lösung. Ob ich mir heute ein Hartschalenzelt kaufen wĂŒrde kann ich noch nicht final sagen. Jeder hat eben seinen Geschmack und seine Vorlieben.
Der Ausgangspunkt unserer Ăberlegungen war Folgender: Wir fuhren zu diesem Zeitpunkt einen Skoda Octavia Kombi mit einer max. Dachlast von 75kg. Neben meiner Frau war noch unsere sechs Monate alte Tochter dabei, die auch einen Platz im Dachzelt finden sollte. Da ein Kleinkind nicht immer klein bleibt, dachten wir schon an die Zukunft. Das passende Zelt musste somit eine gewisse GröĂe mitbringen. Die Eckdaten waren deshalb schon recht schnell klar.
Also kamen Zelte mit einer Breite von 130cm definitiv nicht in Frage, bei 145cm mussten wir schon etwas genauer ĂŒberlegen. Schlussendlich war dann 160cm Breite die vernĂŒnftigste Lösung. Unter diesem Gesichtspunkt fielen dann alle Hartschalenmodelle raus, da ihr Gesamtgewicht unsere Dachlast ĂŒberschritt.
Unser Overland in Safari
Die Entscheidung fiel dann auf ein Autohome Overland in Large, also 160 Breite. Mit einem safari-farbenen Stoff. Die Vorteile waren einfach super: Wir hatten ein Zelt mit einer GröĂe von 220x160cm. Geschlossen verbrauchte es auf dem Auto sogar nur 110x160cm. Mit einem Gewicht von 63 kg ist es sogar möglich, das Zelt auch mal zu zweit auf das Auto zu heben.
Was uns besonders an dem Zelt gefĂ€llt ist die sehr hohe Innenhöhe, die es ermöglicht sehr bequem aufrecht zu sitzen. Zudem haben wir wirklich einen sehr groĂen Platz, der noch lange mit einem Kleinkind genutzt werden kann. Der etwas höhere Zeitaufwand des Auf- und Abbaus gegenĂŒber den Hartschalenmodelle macht uns nichts aus. Wir sind weiterhin schneller als der Camper mit einem Bodenzelt mit GestĂ€nge.
Dein Nathanael